Sicherheitsschuhe für den Feuerwehrnachwuchs

Ca. 60 Jugendliche im Alter von 10 – 16 Jahren sind bei der freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein organisiert. Ein Viertel davon sind Mädchen.

Alle gehen ihrem Hobby mit großen Eifer nach und werden kompetent geschult und gefördert, bis sie mit 16 Jahren in die Einsatzteams kommen. Gerade die körperlichen Anforderungen sind hoch und erfordern Training und Ausdauer. Ihre Übungen haben die jungen Brandschützer bislang in Gummistiefeln absolviert.

Stadtjugendfeuerwehrwart Bernhard Rothenberger und Wehrleiter Jörg Riemer wünschten sich schon seit längerer Zeit adäquates Schuhwerk für ihren Nachwuchs. Mit einer Spende über 4.000 Euro ermöglichte jetzt die Kreissparkasse Birkenfeld die Anschaffung von 50 Paar Sicherheitsschuhen. „Das ist für uns ein echter Segen“, erklärt Bernhard Rothenberger, der für den Nachwuchs der vier Feuerwachen zuständig ist. Die neuen Schuhe sind atmungsaktiv, hitzebeständig, durchtrittsicher und haben eine Nässesperre. Der Tragekomfort ist ungleich höher als bei Gummistiefeln. Ein Klettverschluss sichert schnelles Anziehen und reduziert die Unfallgefahr. So kann sich kein Schnürsenkel lösen und eine Stolperfalle bilden.

Auch der elfjährige Felix Reichardt ist von den Schuhen ebenso begeistert, wie seine Kameradinnen Hannah Leyendecker (14 Jahre) und Maja Koop (12 Jahre). Alle drei sind seit Ihren zehnten Lebensjahr bei der Feuerwehrjugend. Die einzigartige Gemeinschaft unter den Jung-Feuerwehrleuten, die Zeltlager und vor allem der Berufsfeuerwehrtag haben es ihnen angetan. Zurzeit läuft die Ausbildung natürlich ausschließlich online. Aber zur Spendenübergabe mit den KSK Verantwortlichen waren Felix, Hannah und Maya vor Ort bei der Feuerwache 1 und bedankten sich bei Thomas Späth, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse. „Das gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir dort besonders gerne helfen, wo ein wichtiger Dienst für die Gemeinschaft geleistet wird“, erläuterte der KSK Chef. 

Der Feuerwehrnachwuchs rekrutiert sich vor allen aus Angehörigen der Aktiven aber auch die Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt für reichlich Interessenten. Ein weiterer Faktor für die Nachwuchsgewinnung ist der Aktionstag im Rahmen des Sommerferienprogramms. Hier werden die jungen Teilnehmer über die zahlreichen Aufgabengebiete bei der Feuerwehr informiert und dürfen selbst Hand anlegen. Wen wundert es, dass auch das Sommerferienprogramm von der Kreissparkasse gefördert wird.

Bericht:  Leonhard Stibitz, KSK

Jugendwart, 3 Jugendliche, Herr SDtibitz und Herr Späth (KSK) vor Feuerwehrauto

© Florian Stibitz

Jugendwart, Jugendliche und KSK mit neuen Stiefeln in Fahrzeughalle

© Florian Stibitz