Wappen der Feuerwehr Rheinland-Pfalz

Dank für die Versorgung von Flüchtlingen

Stadtvorstand und Ratsmitglieder bewirteten die Angehörigen von THW, DRK, Freiwilliger Feuerwehr und der Polizei...(Foto: Hosser)Mit einem Fest für rund 100 Angehörige von THW, DRK, Freiwilliger Feuerwehr und der Polizei bedankten sich der Idar-Obersteiner Stadtvorstand und Stadtrat für die großartige Leistung der größtenteils ehrenamtlichen Helfer bei der kurzfristigen Unterbringung und Versorgung von mehr als 200 Flüchtlingen im vergangenen Jahr. Die Politiker unterstrichen nochmals das hervorragende Engagement und Zusammenwirken der verschiedenen Institutionen und bewirteten die Helfer in der Feuerwache 1 mit gebratenen Würstchen und Getränken.

Rückblick: Quasi aus dem Nichts musste im September 2015 innerhalb weniger Stunden die Fahrzeughalle der THW Ortsgruppe Idar-Oberstein in eine Behelfsunterkunft für rund 230 Flüchtlinge umgewandelt werden. Mit einem gemeinsamen Kraftakt von THW, DRK und Freiwilliger Feuerwehr wurde diese Herausforderung gemeistert. Ebenso die nachfolgende Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge, die ursprünglich nur für 72 Stunden vorgesehen war, sich letztlich aber doch über zwölf Tage erstreckte.

...die sich im vergangenen Jahr fast zwei Wochen lang um rund 230 Flüchtlinge gekümmert hatten. (Foto: Hosser)Dieses vorbildliche Engagement fand damals landesweite Beachtung und auch für Oberbürgermeister Frank Frühauf und Bürgermeister Friedrich Marx stand rasch fest, dass es hier eines besonderen Dankes bedurfte. „Wir laden die Helfer zu einem gemeinsamen Fest ein“, war man sich schnell einig und doch dauerte es einige Zeit, bis man einen passenden Termin gefunden hatte. Denn so viele Helfer unter einen Hut zu bekommen, war nicht einfach. Aber vor wenigen Tagen fand das Helferfest nunmehr statt, OB und Bürgermeister spendierten die Getränke, das Globus Warenhaus die Würstchen, die von Ratsmitgliedern gebruzzelt wurden. Und natürlich bedankten sich Frühauf und Marx auch nochmals persönlich bei den vielen Helfern für das großartige Engagement, mit dem sie sich um die ihnen anvertrauten Menschen gekümmert hatten.

Bericht: Michael Brill, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Idar-Oberstein