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Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr im Landkreis Birkenfeld

Die Jahresdienstbesprechung und Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren im Landkreis Birkenfeld fand Anfang April in Horbruch in der Verbandsgemeinde Rhaunen statt. Zahlreiche Delegierte und Gäste waren der Einladung von Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Petry gefolgt. Anwesend waren u.a. auch Kreisbeigeordneter Klaus Beck, Verbandsgemeindebürgermeister Georg Dräger, Ortsbürgermeister Klaus Hepp und der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Jörg Michel.

Zum Ende des Jahres 2014 hatten die Jugendfeuerwehren im Landkreis 427 Mitglieder, davon 104 Mädchen. In zwei Berichtsjahren konnten 74 Jugendliche in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden. In den einzelnen Jugendfeuerwehren wurden insgesamt rund 4700 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung absolviert und weitere 4380 Stunden in die allgemeine Jugendarbeit  investiert. An den Ausbildungsnachweisen in Form der Jugendflammen nahmen in den vergangenen beiden Jahren 204 Jugendliche teil. Die Leistungsspange, als höchstes Leistungsabzeichen in der Jugendfeuerwehr, konnte an 28 Mitglieder verliehen werden.

Neben den Zahlen und Fakten stand in diesem Jahr die Wahl eines stellvertretenden Kreisjugendwarts im Vordergrund. Mathias Sohn legte das Amt aus persönlichen Gründen nieder. Neu gewählt und im Amt begrüßt wurde der stv. Jugendwart aus Kempfeld Dominik Olck. Weitere Wahlen bestätigten den Kassenwart Carsten Weingarth (Mettweiler) und Pressewartin Kerstin Görtz (Idar-Oberstein) im Amt. Den Bereich Wettkämpfe übernehmen ab sofort Andreas Schulze (Rhaunen) und Kai Herrmann (Birkenfeld).

Eine besondere Überraschung war die Verleihung der silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes an Markus Petry für sein langjähriges Engagement in der Jugendarbeit.

Abschließend schloss sich Kreisjugendwart Petry dem Dank von VG-Bürgermeister Dräger an, der die Jugendarbeit als „Königsdisziplin“ in der Vereinsarbeit bezeichnete und bedankte sich bei allen Jugendwarten, Betreuern und Helfern für die geleistet Arbeit sowie bei den Ausrichtern der Veranstaltung.


Bericht: Kerstin Görtz, Pressewartin der FFIO