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Gefahrstoffzug des Landkreises Birkenfeld übt mit der Bundeswehr im Gewerbegebiet „Am Kreuz“, Stadtteil Georg Weierbach

Die Teileinheiten des Gefahrstoffzuges des Landkreises Birkenfeld trafen am Samstag, den 27.09.2014 zu einer gemeinsamen Übung mit einer ABC-Einheit der Bundeswehr im Industriegebiet „Am Kreuz“ in Idar-Oberstein zusammen.

Ziel war das Aufspüren und messtechnische Erfassen chemischer und radioaktiver Gefahrstoffe. Das Übungsgelände wurde von einer ortsansässigen Firma bereitgestellt. Die Planung und Koordination erfolgte durch den Gefahrstoffzugführer des Landkreises, Dr. W.-G. Veeck.

Die Übung wurde vom Kreisfeuerwehrinspekteur E. Fuhr und dem Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein, J. Riemer beobachtet.
Eingesetzt waren ca. 70 Feuerwehrangehörige und ca. 20 Soldaten. Gegenstand der Übung war das Zusammenwirken der beiden Organisationen auf dem Gebiet der notfallmäßigen Bestimmung chemischer und radioaktiver Gefahren. Hierzu wurden die Möglichkeiten der zivilen mit denen der militärischen Kräfte kombiniert.

Außerdem wurde von Seiten der Feuerwehr das Auffangen und Umfüllen eines gefährlichen Stoffes geübt. Die hierfür notwendige Spezialausrüstung muss jeder Landkreis nach dem Landes Brand- und Katastrophenschutzgesetz für Unfälle mit gefährlichen Stoffen vorhalten. Das notwendige, speziell geschulte Personal wird in den Gemeinden Baumholder, Birkenfeld/Hoppstätten und Herrstein, sowie der Stadt Idar-Oberstein vorgehalten. Dieses Personal wird nicht nur im Einsatzfall tätig, sondern übernimmt auch Pflege und Wartung der überaus umfangreichen und technisch anspruchsvollen Ausrüstung -zusätzlich zum „normalen“ Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr- vollständig ehrenamtlich.

Im Rahmen einer Abschlussbesprechung stellte der Gefahrstoffzugführer zum einen den ausgezeichneten Ausbildungsstand in allen Teileinheiten fest. Zum anderen betonte er aber auch den gesellschaftlichen Wert des ehrenamtlichen Engagements der Feuerwehrkräfte. Ohne dieses sei die Erfüllung der dem Landkreis obliegenden gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Bevölkerung nicht möglich.


Bericht: FFIO Idar-Oberstein