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Feuerwehr rettete Eingeschlossene aus verqualmtem Bergwerk

PRESSEMITTEILUNG der Stadtverwaltung Idar-Oberstein

Durch einen Waldbrand ist der Besucherstollen der Edelsteinmine Steinkaulenberg völlig verqualmt und unbegehbar. Zur Rettung von Eingeschlossenen und Verletzten muss die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten in den Stollen einrücken.

Vor diesem Szenario fand vor wenigen Tagen eine Übung der Feuerwache 1 im Steinkaulenberg statt, an der 35 Feuerwehrangehörige mit sieben Fahrzeugen und vier Angehörige des Rettungsdienstes mit zwei Fahrzeugen beteiligt waren.

Bei der Rettungsaktion im Stollen kamen zwölf Träger von  Atemschutzgeräten zum Einsatz. Nur mit solchen Geräten ist es möglich, unabhängig von der Umgebungsatmosphäre zu arbeiten und Menschen aus einem Bergwerk zu retten. Zur Personensuche wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt, um die zu Rettenden im dichten Qualm orten zu können. Vor dem Eingangsbereich wurden die ?Verletzten? ? dargestellt von sechs Angehörigen der Jugendfeuerwehr der Wache 1 ? an den Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich gingen weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz durch den Ausgangsstollen ins Bergwerk vor, um dort anwesende Besucher ins Freie zu geleiten.

Für die ?Löscharbeiten? wurde außerdem eine Wasserförderstrecke vom nächstgelegenen Hydranten zum Steinkaulenberg über eine Distanz von rund 800 Metern aufgebaut.


Bericht: Michael Brill, Presseabteilung SVIO

Fotos: Hosser - Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute Verletzte aus dem Stollen bergen 



Pressebericht der SVIO vom 28.06.11 - Bild 01

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 Fotos: Hosser