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2009-09-16

Feuerwehr „rettete“ fünf OIE-Mitarbeiter

 

 

 

 

 

LOGO - OIE AGPRESSEMITTEILUNG der OIE AG Idar-Oberstein

Feuerwehr „rettete“ fünf OIE-Mitarbeiter

· Große Übung auf dem OIE-Gelände
· Gut funktionierende Partnerschaft

Idar-Oberstein, 16. September 2009

Idar-Oberstein. Mit acht Fahrzeugen rückte die Idar-Obersteiner Feuerwehr am Montagabend zu einer Großübung aus. Das Szenario: Starke Rauchentwicklung im Bauteil C des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes der OIE AG. Nach dem ein Steiger-Fahrzeug in der Fahrzeughalle abgestellt wurde, tropft unbemerkt Diesel aus einer undichten Stelle des Tanks. Der auslaufende Dieselkraftstoff entzündet sich auf dem heißen Abgasrohr des Fahrzeugs. Der Brand breitet sich schnell aus. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befindet sich der Fahrer im Nebenraum der Halle. Er kann die Halle nicht mehr verlassen. Ein Mitarbeiter, der den Brand bemerkt, löst sofort mit dem Handmelder den Feueralarm aus. Dieser landet automatisch bei der Rettungsleitstelle in Bad Kreuznach, die ihn an die Feuerwache 1 in Oberstein weitergibt. Dort stehen bereits 40 Einsatzkräfte parat. Im Anschluss will er dem eingeschlossenen Kollegen zur Hilfe eilen, aber auch er wird von den Flammen eingeschlossen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hat sich der Brand schon auf die angrenzenden Räume im Erdgeschoß und im 1. Obergeschoß ausgebreitet. Während der kompletten Räumung des Gebäudes stellte ein Alarmhelfer fest, dass drei Auszubildende, die sich zum Alarmzeitpunkt in einem, an den Brandherd grenzenden Raum der Ausbildungswerkstatt im 1. Obergeschoss befanden, fehlen. Diesen Bereich kann der Alarmhelfer nicht mehr kontrollieren da ihm der Zutritt zu diesen Räumen durch starken Rauch versperrt wird.

SArtikel vom 16.09.09 - Bild 01 - Feuerwehr-Dezernent Friedrich Marx und Wehrleiter Kurt-Reiner Weyando weit die Theorie – für die beteiligten Feuerwehrleute begann nun die echte Übung: Fünf Trupps mit Atemschutz machten sich sofort auf den Weg. Um die Bedingungen so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden zwei Nebelmaschinen eingesetzt. Sie sorgten dafür, dass die Sicht der Einsatzkräfte stark eingeschränkt wurde. „Unter diesen Umständen ist die Orientierung noch schwieriger“, so Wehrleiter Kurt-Reiner Weyand. Ebenfalls mit dabei OIE-Vorstandsmitglied Gerhard Cullmann und Feuerwehr-Dezernent Friedrich Marx. „Durch unsere regionale Verwurzelung haben wir mit der Feuerwehr vor Ort eine gut funktionierende Partnerschaft. Die Übung im OIE-Gebäude gibt der Feuerwehr Aufschluss über deren Leistungsstand und hilft uns, die Brandschutzmaßnahmen der OIE für einen etwaigen Ernstfall unter die Lupe zu nehmen und in Abstimnmung mit der Feuerwehr gezielt zu verbessern.“, so Cullmann.


Die OIE AG ist der regionale Energieversorger für die sichere und zuverlässige Lieferung von Energie und Service im Landkreis Birkenfeld und Teilen des Landkreises Kusel. Sie bietet ihren Kunden Strom, Gas, Wärme und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand.

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