Wappen der Feuerwehr Rheinland-Pfalz

2007-04-29

Mobile Einsatzzentrale am 21.04.07 übergeben
Landrat Redmer überreichte Schlüssel für Abrollbehälter und Wechselladerfahrzeug

Artikel (2) vom 29.04.07 - Bild 01

Die Schlüssel für das  „Wechselladerfahrzeug“  und den  „Abrollbehälter-Einsatzleitwagen 2“  überreichte Landrat Axel Redmer (4.v.re.) an Bürgermeister Peter Simon, der sie an die verantwortlichen Feuerwehrleute weitergab.


Freiwillige Feuerwehren in Rheinland-Pfalz berichten
Landkreis Birkenfeld – Freiwillige Feuerwehr Idar-Oberstein

Mobile Einsatzzentrale übergeben

Landrat Redmer überreichte Schlüssel für Abrollbehälter und Wechselladerfahrzeug

Artikel (2) vom 29.04.07 - Bild 03„Die Feuerwehr muss bei ihren Einsätzen über angemessenes Arbeitsgerät verfügen“, betonte Landrat Axel Redmer bei der Übergabe des neuen Wechselladerfahrzeuges und des Abrollbehälters für die Einsatzleitung.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bruno Zimmer und Bürgermeister Peter Simon reichte er die Schlüssel für das moderne Einsatzgerät an die verantwortlichen Feuerwehrleute weiter. Auch wenn die Haushaltssituation äußerst angespannt sei, müsse die Beschaffung ermöglicht werden, machte der Kreischef die Notwendigkeit deutlich.


Artikel (2) vom 29.04.07 - Bild 04„Wir müssen das Einsatzgerät ständig an die technischen Veränderungen anpassen“, ergänzte Bürgermeister Simon. Die Verantwortlichen seien bestrebt, jedes Jahr ein Fahrzeug aus dem Bestand zu ersetzen. Gemeinsames Denken und Handeln sei dafür die unabdingbare Voraussetzung. Die neue „mobile Einsatzzentrale für die hervorragenden Führungskräfte“ trage dazu bei, dass die Leistungsfähigkeit noch effektiver werde, so Simon.

Wehrleiter Joachim Backes blickte auf die Schwierigkeiten bei der Ausschreibung zur Beschaffung zurück, die der Kreisfeuerwehr-inspekteur mit Bravour geschafft habe. Eberhard Fuhr dankte seinerseits dem Landrat und dem Kreistag für die Umsetzung und wertete dies als „Zeichen dafür, dass Sie den Katastrophenschutz im Auge behalten.“ Die „Nagelprobe“ erfolge beim Rheinland-Pfalz-Tag, blickte Fuhr in die Zukunft.

Die Feuerwehren im Kreis seien gut ausgestattet und ausgebildet, bewertete der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Dirk Backes, die Situation. Für den Erfolg spiele die Zusammenarbeit von Mensch und Technik eine entscheidende Rolle. Die mobile Einsatzleitung vor Ort sei ein wichtiges Verbindungsglied in dieser Kette.


Artikel (2) vom 29.04.07 - Bild 09Technische Daten:

Das Wechselladerfahrzeug mit 26 Tonnen hat eine Motorleistung von 430 PS. Konstruiert ist das Fahrzeug als Drei-Achser, davon eine Achse als Lift- und Lenkachse. Die Gesamtkosten in Höhe von 137 000 Euro hat das Land mit 54.800 Euro gefördert.

Der Abrollbehälter- Einsatzleitwagen 2 (AB-ELW 2) wiegt rund fünf Tonnen und ist als fernmeldetechnische Unterstützungskomponente für die Einsatzleitung bei Großschadensereignissen beschafft worden. Es verfügt über einen Besprechungsraum für sechs Personen. Die Schadenslage wird mittels Beamer an die Stirnwand projiziert. Wetterstation, Powermoon,  Funk, Telefon, Fax und Computer gehören zur umfangreichen Ausstattung der transportablen Einsatzleitzentrale.

Auch hier werden die Gesamtkosten für den AB-ELW 2 von rund 186.000,00 € vom Land mit rund 74.400,00 € bezuschusst.

Stationiert werden beide Geräte in der Feuerwache 1 der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein.

Bericht: Eberhard Fuhr - Kreisfeuerwehrinspekteur

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2007-04-29

Girls Day bei der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein

Artikel (1) vom 29.04.07 - Bild 01

AArtikel (1) vom 29.04.07 - Bild 02m 26.04.07 war es endlich so weit. 14 Mädels starteten um 09:00 in einen aufregenden Tag mit der Feuerwehr.

 

Begrüßt wurden die Mädels von Wehrleiter Joachim Backes , der sehr erfreut über die Idee des Girls Day war und diesen von Anfang an mit voller Unterstützung gefördert hat. Er stellte die Feuerwehr Idar-Oberstein mit den vier Wachen vor und ging auf die Mitglieder der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung ein.


Artikel (1) vom 29.04.07 - Bild 07Nach einem allgemeinen Eindruck, was die Feuerwehr eigentlich genau tut und einem Kennenlern-Spiel standen morgens die ersten drei von sechs Stationen auf dem Plan.

Neben einer Führung durch die Wache 1, konnten die Mädels erste Erfahrungen mit dem Funk und der Einsatzzentrale sammeln. Viel gelacht wurde in der Atemschutzübungsstrecke, der Weg durch den „Käfig“ war nicht immer einfach, auch die Endlosleiter brachte die Mädchen zum Staunen. Mit Begeisterung fuhren die Mädchen Fahrrad, liefen auf dem Laufband und testeten ihr Lungenvolumen. 


Nach der Mittagspause wurde der Girls Day auf das Übungsgelände Winterhauch verlagert. Dort erwartete die Mädchen richtige Action. Es wurde öfter mal heiß und auch laut.

Artikel (1) vom 29.04.07 - Bild 11Ganz besonders gut kam die Station „Brandbekämpfung“ an. Mit Schutzausrüstung und Unterstützung löschten die Mädels ein echtes Feuer. Auch mit dem Feuerlöscher können sie nun umgehen. Die richtige Handhabung wurde anhand eines Simulators erklärt. Das Fahren mit den großen, roten, auch mal lauten Autos fanden alle super.

Richtiges Absperren einer Unfallstelle? Kein Problem mehr für die Mädels.

Die Vorführung einer Fettexplosion am Schluss fesselte noch einmal die Aufmerksamkeit. Die Mädels wissen jetzt ganz genau wie sie sich richtig verhalten müssen und was sie auf keinen Fall tun dürfen falls so etwas passiert.


Zum Abschluss wurde noch ein kleiner Fragebogen ausgefüllt. Dieser bestätigte dass der Tag wohl sehr interessant war und einige sogar ein neues Hobby bzw. einen neuen Berufswunsch gefunden haben.

Artikel (1) vom 29.04.07 - Bild 14Die Verabschiedung lief alles andere als langweilig ab. Bürgermeister Peter Simon bewies sein Talent mit dem Umgang mit Kindern. Er brachte alle, auch die Helfer, zum Lachen und ergründe mit Hilfe der Mädchen den Ursprung des Mädchenzukunftstags. Mit Stolz wies er darauf hin, dass in Idar-Oberstein einige Frauen in Führungspositionen tätig sind, welche vor ein paar Jahren noch als reine „Männerdomäne“ galten. Langsam aber sicher wächst der Anteil an Frauen in nicht typischen Berufsfeldern.

Nach der Übergabe der Urkunden und dem Abschlussfoto, wurden die Mädels um 16:00 Uhr nach einem langen, aber nach Aussage echt  „coolem“ Tag heimgefahren.

Die Resonanz der Mädels und der Helfer über den Girls Day in der Feuerwehr Idar-Oberstein war so positiv, dass wohl schon heute die Teilnahme nächstes Jahr feststeht.

Bericht Kerstin Görtz/FFIO

 

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