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Übergabe von Alarmplänen an die Polizeiinspektion am 14.10.05

Artikel vom 28.10.05 - Bild 00 - Alarmpläne für die Polizei
Foto: Beigeordneter Helmut Schneider bei der Übergabe der Pläne an Polizeihauptkommissar Rüdiger Ermel, daneben von links Polizeihauptkommissar Peter Kretz, Wehrleiter Joachim Backes, stellvertretender Ordnungsamtsleiter Klaus Lorenz und stellvertretender Wehrleiter Kurt Reiner Weyand.

Alarmpläne für die Polizei

Ein Exemplar der komplett überarbeiteten Alarm- und Einsatzpläne der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Idar-Oberstein übergab Beigeordneter Helmut Schneider an den Leiter der Polizeiinspektion (PI) Idar-Oberstein, Polizeihauptkommissar Rüdiger Ermel. Im Beisein von Wehrleiter Joachim Backes, dessen Stellvertreter Kurt Reiner Wayand, dem stellvertretenden Leiter des Ordnungsamtes Klaus Lorenz und dem stellvertretenden Leiter der PI, Polizeihauptkommissar Peter Kretz, betonte Schneider: ?Eine reibungslose Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr ist für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung enorm wichtig.? Daher seien umfassende Informationen über die Struktur und Ablauforganisation der Feuerwehr für die Polizei dringend notwendig.

 

?Eigentlich sollte die Erstalarmierung ja von der Polizei auf die sogenannten integrierten Leitstellen verlagert werden?, erläuterte Wehrleiter Joachim Backes anschließend. Da diese Änderung jedoch noch auf sich warten lasse sei die Polizeiinspektion auch weiterhin für die Auslösung des Erstalarms zuständig. Die nunmehr aktualisierte Zusammenstellung erleichtere den Polizeibeamten die Handhabung der Alarmierung.

Der Ordner enthält unter anderem Informationen über die Führungsorganisation der Idar-Obersteiner Feuerwehr, eine Übersicht der Fahrzeug- und Mannschaftsstärken der einzelnen Feuerwachen, den kompletten Funkplan mit Funkrufnamen und die Alarm- und Ausrückeordnung für die 13 Stadtteile mit einer Zuordnung zu den einzelnen Feuerwachen.

 

?Unser Wehrleiter hat sich mit der Überarbeitung und Zusammenfassung der kompletten Alarm- und Einsatzpläne große Mühe gegeben?, lobte Schneider die akribische Arbeit von Joachim Backes.

 

?Mit einer solchen Übersicht ist es auch für unsere Polizeibeamten einfacher, die notwendigen Alarmierungen vorzunehmen?, dankte Rüdiger Ermel Feuerwehrdezernten und Wehrleiter für das umfangreiche Informationsmaterial. Er werde auch gerne auf das Angebot zurückkommen, dass Backes die Pläne persönlich bei der Polizei erläutert, so der Inspektionsleiter.

 

Generell laufe die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei gut, erläuterte Wehrleiter Backes anschließend. Erst kürzlich beim Brand einer Schneidemaschine in der Idarer Hauptstraße hätten die Polizeibeamten vorbildlich reagiert und schon vor seinem Eintreffen den Verkehr um die Gefahrenzone herumgeleitet. Als teilweise problematisch sahen die Gesprächspartner die im Falle einer Alarmierung manchmal etwas überschnelle Anfahrt der Wehrleute zur Feuerwache an. ?Es ist verständlich, dass die Feuerwehrkameraden so schnell wie möglich zum Einsatzort gelangen wollen?, sagte Beigeordneter Schneider. Er weise die Feuerwehrleute aber immer darauf hin, dass sie sich dabei nicht selbst in Gefahr begeben dürften. Schneider will aber auch in der Bevölkerung Verständnis für das Verhalten der Feuerwehrangehörigen wecken und unterstrich: ?Wenn sie zur Feuerwache eilen, dann tun sie das nicht aus Spaß sondern um Mitmenschen ihr Hab und Gut oder auch das Leben zu retten.?

 

Abschließend teilte Wehrleiter Backes noch mit, dass die Feuerwehr für die möglicherweise zu erwartenden Herbst- und Winterhochwasser gut gerüstet sei. Rund 16.000 gefüllte Sandsäcke liegen in der Klotzbergkaserne einsatzbereit auf Lager.

 

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