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15. und 29. 11. 03 - Kreisverwaltung Birkenfeld Kreisausbildungslehrgang Träger CSA

Am 15. und 29. November 2003 fand auf der Feuerwache 1 in Idar-Oberstein ein Kreisausbildungslehrgang für Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA) statt. Es war der zweite Lehrgang dieser Art in Rahmen der Kreisausbildung. Bis Ende 2002 wurden diese Lehrgänge auf der LFKS in Koblenz durchgeführt.

Artikel vom 18.12.03 - Bild 3 - Kreisausbildungslehrgang Träger  CSA

Die 16 Lehrgangsteilnehmer wurden von den Ausbildern Martin Kuttler, Hans Meschkat, Udo Schuff und Frank Stolz betreut. Während der praktischen Ausbildung war stets ein Rettungsassistent zugegen, um den besonderen Belastungen der Arbeit unter CSA Rechnung zu tragen.

Am ersten Ausbildungstag (15.11.2003) wurden die Lehrgangsteilnehmer zunächst in 5 Theoriestunden mit den Besonderheiten des Einsatzes von CSA vertraut gemacht. Neben den Einsatzgrundsätzen waren insbesondere die besonderen Belastungen und die Einsatzgrenzen der Schutzanzüge Thema der Ausbildung. Ferner wurde den Lehrgangsteilnehmer der genaue Aufbau der Anzüge erklärt. Eine theoretische Unterweisung im An- und Ablegen der Anzüge bildete den Abschluß des Vormittages. Hierbei kam es den Ausbildern insbesondere auf die korrekte Verhaltensweise innerhalb des Deko-Bereiches an.

Nach einem guten Mittagessen und einer ausreichenden Pause ging los mit dem praktischen Teil der Ausbildung. Hierzu wurde der Lehrgang in 4er-Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe wurde ein Ausbilder zugeteilt. Innerhalb der 4er-Gruppe wurden 2 Trupps gebildet, so daß immer 1 Trupp übte und der 2. Trupp die Atemschutzüberwachung vornahm bzw. Hilfestellung leistete.

Artikel vom 18.12.03 - Bild 1 - Kreisausbildungslehrgang Träger CSAZunächst ging es um das korrekte An- und Ablegen der CSA.

Hierbei zeigte sich dann, dass zwischen Theorie und Praxis ein großer Unterschied besteht.

Artikel vom 18.12.03 - Bild 2 - Kreisausbildungslehrgang Träger CSAZur Eingewöhnung unternahmen die Ausbilder dann mit den Trupps einen kleinen Spaziergang. Hierbei mußten leichte Arbeiten, wie das Tragen von Holzbohlen, erledigt werden.

Zum Abschluß der ersten Eingewöhnung mußten die Teilnehmer noch ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen und Flansche und Kupplungen zusammenschrauben.

Nach 20-25 Minuten wurden die Teilnehmer dann aus ihren Anzügen befreit.

Am Anfang des 2. Ausbildungstages wurde zunächst das theoretische Wissen der Lehrgangsteilnehmer mit Hilfe eines kleinen Fragebogens abgefragt. Dieser Teil wurde von allen Teilnehmern bestanden.

 

Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder in die Praxis. Zunächst wurde ein Leistungstest durchgeführt. Dieser wurde auf der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwache 1 durchgeführt und richtete sich nach den Vorgaben der LFKS.